Friday, October 5, 2012

Das Internet - Man denke zurück




Wenn ich mich daran erinnere, wie ich vor einigeJahren noch da saß und wegen so
mancher Schulreferate meinen Nachmittag in der Bibliothek verbringen durfte, dann
erscheint mir der heutige Gebrauch des Internets als regelrechte Erleichterung. Keine
weiten Wege mehr mit dem Bus dorthin, Kosten, die man mit dem Taschengeld sowieso
nur knapp bezahlen konnte. Und was war, wenn die Bibliothek die entsprechenden
Informationen dann doch nicht hatte? - Tja, das war's dann.

Heutzutage helfen zwei Klicks und Tante Google hilft weiter. Die Kinder, die heute in die
Schule gehen, wissen zum Teil gar nicht, wie gut sie es haben. Aber das Internet hat ja
nicht nur die gute Seite, damit in der Schule besser zu punkten, als noch vor zehn oder
zwanzig Jahren. Heute hat jeder seinen eigenen Blog, seine eigene Community. Und wer
ein bisschen pfiffig ist, legt sich ein eigenes Forum oder eine eigene Internetseite an.
Worüber man schreibt? - Das ist eigentlich vollkommen egal. Die einen schreiben über
das, was sie täglich essen, mit Fotoreportage und Zubereitungsrezept. Andere, wie meine
Freundin Maria, schreiben über alles, was mit Musik zu tun hat und geben dabei auch
noch einen kleinen Einblick in ihr Privatleben. Verpackt wird das ganze hinter einer nett
ansprechenden Internetadresse wie beatboxgeschichten.de. Das lädt doch geradezu zum
ansehen ein.

Dass persönliche Aspekte in einem Blog nicht lange versteckt bleiben, ist ganz klar. So ist
das eben im Internet. Aber stört das überhaupt jemanden? - Nein, eigentlich nicht. Denn
wir Blogger, wie Maria, (die Freundin, die mir von beatboxgeschichten.de erzählt hat)
einige andere Freunde und sonst so gut wie jeder Zweite führt
heute einen Blog, wo er den einen oder anderen Schwank aus dem Nähkästchen erzählt.

No comments:

Post a Comment